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News / Presse

[11.5.2010]

Mit neuen Materialien zu neuen Produkten

Erfahrungsaustausch bei Thüringer Forschungs- und Technologieforum in Hermsdorf

Zeitschriftenartikel OTZ vom 11.5.2010

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[16.4.2010]

Thüringens Kultusminister Matschie im IKTS Hermsdorf


Thüringens Kultusminister Christoph Matschie (SPD) stattete am 15. April 2010 dem seit Februar als Institutsteil des IKTS in die Fraunhofer Gesellschaft integrierten ehemaligen Hermsdorfer Institut für Technische Keramik einen Arbeitsbesuch ab. Gemeinsam mit dem Landrat des Saale-Holzland-Kreises und ehemaligen Vorstandsvorsitzenden des HITK e. V. Andreas Heller (CDU) und den Abgeordneten des Thüringer Landtages Wolfgang Fiedler (CDU), ehemaliges Ehrenmitglied des HITK e. V., und Regine Kanis (SPD) überzeugte er sich von dem hohen wissenschaftlichen Niveau und der industrienahen Ausrichtung der Forschungseinrichtung. Der Freistaat Thüringen unterstützt den Ausbau von strategisch bedeutsamen Zukunftsfeldern u. a. in den Bereichen der Umwelt- und Energietechnik sowie der Medizin- und Mikrosystemtechnik mit Mitteln für die Forschung und die Erweiterung der Infrastruktur.


Minister Matschie im Gespräch mit dem Abteilungsleiter Umwelttechnik und Bioenergie des Fraunhofer IKTS, Dr. Ingolf Voigt, zu aktuellen Material- und Produktentwicklungen auf Basis von Nanotechnologien

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[März 2010]

Keramik - Fest in Hermsdorf, Jahrestagung der DKG vom 22. bis 24.03.2010


Mit einer außerordentlich positiven Bilanz endete am Mittwoch die dreitägige Jahrestagung der Deutschen Keramischen Gesellschaft (DKG) in Hermsdorf. Nahezu 300 Experten aus Deutschland, BeNeLux, Dänemark, Österreich und der Schweiz trafen sich im traditionsreichen Hermsdorfer Stadthaus, um über neueste Ergebnisse in Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Hochleistungs- und Silikatkeramik zu diskutieren. Im Mittelpunkt der hochkarätig besetzten Tagung standen neue Trends der Werkstoffwissenschaft, Verfahrenstechnik und Systemanwendung keramischer Komponenten. Das hohe Zukunftspotenzial technischer Keramikwerkstoffe besonders für die Energie- und Umwelttechnik, Medizin- und Mikrosystemtechnik wurde neuerlich herausgearbeitet. Besonderen Wert hatten die Veranstalter - die organisatorische Vorbereitung lag in den Händen des Fraunhofer IKTS, Institutsteil Hermsdorf (vormals HITK) - auf die Einbeziehung des wissenschaftlichen Nachwuchses gelegt. Erfreulicherweise folgten der Einladung eine große Zahl von Absolventen, Doktoranden und jungen Wissenschaftlern, die mit ihren hoch qualifizierten Beiträgen zeigten, dass es uns um die Zukunft der Keramik nicht bange sein muss. Die Besten wurden mit dem traditionellen Hans-Walter-Hennicke-Preis der DKG bzw. einem speziell ausgelobten Posterpreis ausgezeichnet.

Prof. Dr. Rainer Telle, Präsident der Deutschen Keramischen Gesellschaft eröffnet am 22.03.2010 im überfüllten Saal des Hermsdorfer Stadthauses die Jahrestagung der DKG

Die Jahrestagung der DKG fand erstmalig im thüringischen Hermsdorf statt - mit Sicherheit auch als eine Referenz an die 250 Jahre Thüringer Porzellan, die wir in diesem Jahr begehen. Entsprechend stimmungsvoll war das Rahmenprogramm gestaltet, das vom Begrüßungsabend in der Aufbereitungshalle der Hermsdorfer Porzellanfabrik über die Besichtigung der Porzellan-Ausstellung auf der Leuchtenburg in Kahla - natürlich mit anschließendem zünftigen Essen im mittelalterlichen Stil - bis zu Vorträgen über die traditionsreiche Thüringer Porzellangeschichte reichte. Die Teilnehmer, die bereits ab Montag ausgewählte Keramikbetriebe in Hermsdorf und Reichenbach besichtigt hatten, zeigten sich beeindruckt von der positiven Entwicklung der Keramikindustrie in unserer Region und bewerteten übereinstimmend diese Tagung als äußerst gelungen.

Zeitschriftenartikel OTZ vom 26.03.2010

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[2.3.2010]

Fraunhofer IKTS Hermsdorf Sieger im Innovationswettbewerb


Mit der Entwicklung einer nanoporösen keramischen Membran zur Trocknung von Bioethanol gewann das Fraunhofer-Institut für Keramischen Technologien und Systeme, IKTS, Institutsteil Hermsdorf, den bundesweit ausgeschriebenen Innovationspreis der Fördergesellschaft Erneuerbare Energien e.V. (FEE).

Mit diesem Preis ehrt die FEE Erfindungen und Innovationen zur Minderung des Energiebedarfs, der effizienten Energiewandlung und -speicherung und zum Einsatz erneuerbarer Energien. Unter den eingereichten 31 Bewerbungen setzte sich das IKTS mit einem keramischen Filter durch, der Wasser von Ethanol durch eine Art »Siebung« abtrennen kann. Die Porenöffnung dieses Filters beträgt nur 0,4 Nanometer, diese ist somit größer als der Durchmesser des Wassermoleküls aber kleiner als das Ethanolmolekül. Mit diesem rein physikalischen Prozess kann Bioethanol ohne chemische Hilfsstoffe auf über 99,5 % aufkonzentriert werden. Im Vergleich zu konventionellen Verfahren können bis zu 90 % Energie eingespart werden. Das Verfahren wird bereits in einer ersten Anlage zur Produktion von Biokraftstoff eingesetzt.


Dr. Karl-Heinz Heckner, Mitglied der Jury und Laudator gratuliert den Siegern des FEE - Innovationspreises Energie 2010, Dr.-Ing. Hannes Richter, Dipl.-Ing. Jan-Thomas Kühnert, Dr.-Ing. Marcus Weyd (von links) vom Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme, IKTS, Institutsteil Hermsdorf


Vorstand und Jury der FEE sowie die Gewinner der Preisverleihung (3. Preisträger: fibretech composites GmbH, 2. Preisträger: Fraunhofer ISE, 1. Preisträger: Fraunhofer IKTS) und Staatssekretär Jürgen Stadelmann


Dr.-Ing. Marcus Weyd, Dipl.-Ing. Jan-Thomas Kühnert, Dr. Ingolf Voigt und Dr.-Ing. Hannes Richter (von links)

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[22.01.2010]

Kolloquium "Vision Keramik"

Das 7. Kolloquium dieser Veranstaltungsreihe fand am 22. Januar nicht turnusgemäß in Dresden statt, sondern bildete am Standort Hermsdorf gleichsam den feierlichen Rahmen zur Integration des Hermsdorfer Instituts für Technische Keramik (HITK) in das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) Dresden. Unter der Thematik "Integrierte Keramikforschung von der Idee bis zum Produkt" wurden in Beiträgen aus Industrie und Forschung die Potenziale innovativer Keramiktechnologien für neue Lösungen vom Werkstoff bis zum System aufgezeigt und neben aktuellen Entwicklungen auch die Zukunftsperspektiven der Keramik bewertet.

Artikel aus der Keramischen Zeitschrift 02/2010

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[21.08.2009]

Forschung und Entwicklung sind entscheidend für den Standort

Thüringens Ministerpräsident Althaus stellt Forschungs- und Technologieverbund Thüringen in der Staatskanzlei vor

Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus hat am Donnerstag (20. August 2009) in der Staatskanzlei in Erfurt den Forschungs- und Technologieverbund Thüringen e. V. (FTVT) präsentiert. Zu der Veranstaltung der Reihe "Thüringer Hochschulstandorte stellen sich vor" waren rund 200 Unternehmer gekommen. Das FTVT ist ein Verbund von acht wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen mit insgesamt etwa 700 Beschäftigten und einer jährlichen Gesamtleistung von 55 Millionen Euro. Zur Lösung von anwendungsspezifischen Aufgaben von kleinen und mittleren Unternehmen stehen diese acht Forschungsinstitute - unter ihnen das Hermsdorfer Institut für Technische Keramik e.V. - als Dienstleister für Forschung und Entwicklung zur Verfügung. Die Kompetenzen reichen vom Forschungskonzept über Förderanträge, Systementwürfe bis zum Prototyp und zur Markteinführung.

ausführliche Informationen
Zeitschriftenartikel TLZ vom 21.08.2009

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[24.04.2009]

Neues Verfahren zur Sauerstoffgewinnung


HANNOVERMESSE 2009. Das HITK präsentierte zusammen mit der inocermic GmbH erstmals ein Verfahren, das Sauerstoff aus Luft über keramische Membranen abtrennt. Mit 150 Liter reinem Sauerstoff pro Stunde wird damit europaweit erstmalig die technische Realisierbarkeit öffentlich demonstriert. Der erzeugte Sauerstoff soll für industrielle Verbrennungsprozesse eingesetzt werden, um Primärenergie einzusparen und CO2-Emissionen zu verringern. Entwickelt wurde der Prototyp durch das Hermsdorfer Institut für Technische Keramik im Rahmen der Helmholtz-Allianz Mem-Brain (www.mem-brain-allianz.de). Das Verfahren wird von führenden Experten als ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zum CO2-freien Kraftwerk (www.cooretec.de) angesehen.

Info-Poster

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[Thüringer Landeszeitung (tlz) 13.02.2009; Ostthüringer Zeitung (otz) 13.02.2009]

Forschen im Nano-Bereich

HITK e.V. nimmt hochauflösendes Rasterelektronenmikroskop in Betrieb

In Anwesenheit von Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz wurde ein RasterELMI von Zeiss als "weiterer Meilenstein für die wirtschaftsnahe Forschung und Entwicklung innovativer keramischer Werkstoffe in Thüringen" in Betrieb genommen.

Zeitschriftenartikel: otz vom 13.02.2009
Zeitschriftenartikel: tlz vom 13.02.2009

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[Ostthüringer Zeitung (otz) 23.01.2009]

Schule trifft Wirtschaft

Hermsdorfer Schulen unterzeichnen Verträge mit Unternehmen und Institutionen

Das Hermsdorfer Institut für Technische Keramik möchte durch Praktika, betreute Projekte u.a. interessierte Schüler bei der Findung ihres Berufswunsches helfen bzw. Abiturienten bei der Entscheidung für ein wissenschaftlich-technisches Studium unterstützen. Dabei kann das HITK auch auf seine enge Zusammenarbeit mit der Fachhochschule und der Universität Jena bauen. Ziel ist u.a. die Bindung qualifizierten Nachwuchses in der Region.

Zeitschriftenartikel: otz vom 23.01.2009

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[27.06.2008]

IQ für nanoporische Membranen

inocermic GmbH erhält mitteldeutschen Innovationspreis im Sektor Energie/Umwelt

Artikel der Ostthüringer Zeitung (OTZ) vom 27. Juni 2008.


[19.06.2008]

Innovationspreis im Cluster Energie/Umwelt

IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2008 für Keramische Membranen mit Nanoporen zur energieeffizienten Bioethanolgewinnung

In Zusammenarbeit mit dem Hermsdorfer Institut für Technische Keramik e. V. entwickelte die inocermic GmbH ein Verfahren zur Entwässerung von Bioethanol und anderen Bioalkoholen. Diese Methode verspricht einen Innovationsschub für die effiziente Erzeugung von Biokraftstoffen.

Die Technologie trennt Wasser und Alkohol mithilfe von Membranen, die den Alkohol quasi "austrocknen".
In Zukunft können die nanoporigen, keramischen Membranen zur Trocknung aller möglichen alternativen Alkohole, beispielsweise auch aus Holzabfällen angewendet werden. Der notwendige Energieaufwand konnte auf rund 20 Prozent gesenkt werden.
von links:
Volker Gehrke (E.ON Kraftwerk Schkopau);
Jan-Thomas Kühnert (Fertigungsleiter Zeolithmembranen, inocermic GmbH);
Dr. Hannes Richter (Entwicklungleiter Zeolithmembranen, HITK e.V.);
Dr. Ingolf Voigt (Bereichsleiter Membranentwicklung, HITK e.V.);
Herwig Fischer (E.ON Kraftwerk Schkopau)







Nähere Informationen zu den zwölf besten Teilnehmern finden Sie in der "Short List" von IQ Mitteldeutschland (PDF).

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[Ceramic Forum International (cfi) 04/2008]

Positionsbestimmung des HITK

Zum 15-jährigen Bestehen trafen sich Kunden und Kooperationspartner sowie Vertreter der Politik und Verbände zu einer Festveranstaltung

Zeitschriftenartikel: cfi von 04/2008

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